Verfasst um 15:34 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Histoires de couples, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Im Moment herrscht hier Chaos. An allen Fronten. Ich bin muede und ich wuensche mir gerade nichts sehnlicher als einfach mal eine Nacht durchzuschlafen. Ganz allein in meinem Bett. Stattdessen listet mein Hirn Tag und Nacht all die Dinge auf, die ich nicht vergessen darf. Und wir fuellen wieder die beruehmten Listen aus und packen das unbegleitete Fluggepaeck.
Trotzdem noch schnell ein Layout aus dem Jumpstart. Dies ist Nummer 8. Ein Lift von Rahel (SwissgirlDesigns).
Ich stuerze mich weiter an die Listen und Dinge, die erledigt werden wollen. Hat nicht irgendwer mal gesagt, dass dreimal Umziehen schlimmer sei als einmal Abrrennen? Nur fuer die Statistik: Dies ist mein Umzug Nummer 11...
Verfasst um 22:08 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Créative, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Hach, was man so alles an Schaetzen in den Schubladen hat merkt man erst, wenn man diese einige Zeit nicht angefasst hat. Ich schwelge. In Papier. In Embellishments. In allerlei Krimskrams, der sich in der Zeit so angehaeuft hat. Herrlich.
Ich arbeite mich also nachtraeglich und mit viel Freude aber wenig Druck durch den Jumpstart des SBTs. Heute mit Layout Nummer 4 von Calla. Inklusive der Nutzung eines alten Studio Calico Kits und einem Foto vom vorletzten Jahr. Geht doch...
Journaling liest sich: 'Ueberzeuge ihn- mich hast du auf deiner Seite!' habe ich dem huebschen Siamkater zugefluestert. Oh ja. Das hat er! Er hat alle Register gezogen und er hat ihn ueberzeugt. *purrrr*
Verfasst um 22:33 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Créative, Miss Mimi, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack (0)
...oder: Wenn man jemandem die Kamera in die Hand drueckt, der selbst nicht scrappt. Dann bekommt man zwar ein Foto von dem entsprechenden Ereignis. Aber leider ist nicht unbedingt das drauf, was man selbst gern fotografiert haette.
Aber warum waehlerisch sein? Das Bild ist trotzdem eine Erinnerung wert. An eine Geocaching Tour durch den Ha Ha Tonka State Park in Missouri. Und wie man ganz in der Ferne an den beiden Ameisen mit der roten Kameratasche sehen kann hatten wir viel Spass. Und hinter uns kann man auch die Natural Bridge On Trail sehen. Na, wenn man nicht zu sehr von all dem Gruen auf dem Foto abgelenkt ist.
Inspiriert hat mich uebrigens das 2. Layout von Asil1973 aus dem Jumpstart im SBT (und ich traeume ja davon, mal tatsaechlich nichts im Januar vorzuhaben und mich ganz dem Jumpstart zu widmen. Aber irgendwas ist ja immer...)
Verfasst um 22:11 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Créative | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
{Dieser Moment. Ein freitaegliches Ritual. Ein einziges Foto. Keine Worte dazu. Ein eingefangener Moment der vergangenen Woche. Zuerst gesehen bei und inspiriert von SouleMama}
Verfasst um 07:46 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Le petit prince, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Seit Donnerstag nun ist es kalt hier in Missouri. Der lang erwartete und viel diskutierte Wintereinbruch ist nun da. Weisse Pracht bedeckt seitdem die Gaerten und Daecher der Nachbarschaft. Es sieht toll aus. Verzaubert. Eben so richtig Winter Wonderland. Und es koennte alles so herrlich sein. Koennte...wenn da das leidige Thema mit dem Beheizen des amerikanischen Hauses nicht waere.
Unser Haus hat zwei Klimaanlagen. Eine fuer den oberen Teil des Hauses, eine fuer den unteren. Das ist schon wahrer Luxus, denn die meisten Haeuser hier haben nur eine Klimaanlage. Fuer jede der beiden Anlagen gibt es ein Thermostat. Das eine auf dem Flur des Obergeschosses, das andere mitten im Wohnzimmer. Im Grunde laeuft das Einstellen der Temperatur ueber diese Thermostate und dann heizt die Klimaanlage froehlich vor sich hin bis die eingestellte Temperatur den Fuehler erreicht.
Klingt gut. Funktioniert eher maessig. Denn es ist entweder richtig heiss in der Bude oder aber richtig kalt. Was Angenehmes in der Mitte ist irgendwie nicht drin. Selbst mit den Ventilatoren, die hier fast ueberall an den Decken montiert sind, bekomme ich es einfach nicht hin. Unten heizt die Klimaanlage stetig, denn die warme Luft zieht - naturgemaess - nach oben. Deshalb heizt es dann auch oben nicht ein. Und schalte ich die Klimaanlage oben ein und unten aus dann wird es unten erst recht nicht warm. Das ist - um es freundlich auszudruecken - muessig.
Damit aber noch nicht genug kommen zu dem Heizproblem noch die unisolierten Fenster und Tueren. Durch die Tuerspalten kann man das Licht am Tag schimmern sehen und durch die Fenster pfeift bestaetig der Wind, sodass ich mein Schwangerschaftsliegekissen nun zu einer Kopfisolation umgewandelt habe. Man wird ja erfinderisch. Spaetestens dann, wenn man einmal mit angefrorenem Haupthaar aufwacht, weil man den Fehler begangen hat, mit frisch gewaschenem Haar ins Bett zu gehen.
Man wird also erfinderisch. Und man arrangiert sich. Bestimmte Dinge kann man nun einmal nicht aendern. Also lebt man mit ihnen. Nicht schlecht gestaunt aber habe ich vorgestern, als ich dies an der Innenseite meines Wohnzimmerfensters fand.
Soviel also zu dichten Fenstern und Tueren. Na dann...
Verfasst um 14:26 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
Seit ich denken kann liegt auf dem elterlichen Bett eine Tagesdecke. Viele Jahre lang lag dort ein Quilt, hergestellt aus vielen bunten Quadraten, den meine Mutter von einer Freundn geschenkt bekam. Leider bekam der Quilt irgendwann viele Loecher und sie musste sich sehr schweren Herzens davon trennen.
Irgendwann ging ich ahnungslos in einen deutschen Quiltladen und kaufte viel Stoff. Ohne Ahnung und mit viel schlechter Beratung. Das daraus entstandene Quilttop war schlecht genaeht und unschoen. Und so lag es viele Jahre lang unfertig in meinem Kleiderschrank. Erst in diesem Jahr spendete ich es der oertlichen Quiltguilde, die Stoffe oder solche 'Leichen-Tops' fuer ein Tornado-Opfer-Hilfsprogramm suchte.
Als ich dann nach Amerika kam musste ich zu meinem Glueck gezwungen werden. Was nach meinem Sampler kam ist ja bekannt: Eine grosse Liebe zu Stoffen und dem Quilten. Und damit dann auch die Idee, einen neuen Quilt fuer meine Mutter zu naehen.
In meinem liebsten oertlichen Quiltladen fand ich ein Kit. Das perfekte Muster, die perfekten Farben fuer das Wohnzimmer meiner Eltern. Und wenig spaeter ratterte die Maschine.
Fertiggeworden ist er schliesslich waehrend ihres Besuches bei uns.
Und zum ersten Mal habe ich etwas ganz neues in Sachen Quilt-Labeling ausprobiert. Ich habe alle Informationen darauf gestickt. Mit meiner Maschine. Und ich liebe, liebe, liebe es!
Verfasst um 20:18 Uhr in Boîte à ouvrage, Ce sont les Etats Unis, Créative | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Verfasst um 17:48 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Miss Mimi, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Sie sitzt da, auf meinem Sofa, neigt ihren Kopf etwas zur Seite und schaut mich dann an. Mit einem sehr langen Blick. Und dann kullert ihr auf einmal eine Traene ueber die Wange. 'Es tut mir so leid', sagt sie, 'das habe ich alles so nicht gewollt.' Obwohl ich bisher wuetend und enttaeuscht war kann ich einfach nicht anders. Ich muss sie einfach in den Arm nehmen, muss sie troesten.
Viel zu viel ist in den letzten sieben Monaten passiert. Dinge, die uns lebenslang zusammenschweissen werden - selbst dann, wenn sich unsere Wege hier und heute trennen sollten. Aber ich wusste schon in dem Moment, in dem sie durch meine Haustuer trat, dass sich unsere Wege nicht trennen werden. Nicht heute. Und sicherlich auch nicht in den naechsten Wochen und Monaten. Auch, wenn dies unsere letzte offizielle Verabredung als geschaeftliche Partner ist.
Denn ich sehe in ihren Augen, dass auch sie mich mehr in ihr Herz geschlossen hat als man normalerweise einen Klienten ins Herz schliesst. Meine Geschichte ist unsere Geschichte geworden. Sie ist untrennbar mit ihr verbunden und Dinge, die mich verletzten, haben auch sie verletzt. In gewisser Weise sind wir beide an unseren Traeumen und Erwartungen gescheitert. Kind of...
Und so halte ich sie in meinen Armen, spuere, wie auch mir die Traenen ueber die Wangen rollen und es langsam aus uns beiden herausbricht. Erinnerungen an ein abgedunkeltes Wohnzimmer voller Energie. An ein Gewitter, das alle erwartet und gefeiert haben, als es endlich kam. Wir erinnern uns an einen Morgen, den wir alle vor Erschoepfung nur im Rausch haben wahrnehmen koennen und schliesslich an ein Finale, das wir alle so nicht im Entferntesten erwartet haben. Ja, es war ein Sommer, wie wir ihn beide bisher nicht erlebt haben...
Was waere wenn... Wieso haben wir das nicht... Haettest Du... Haette ich... Glueck im Unglueck... Denkst Du nicht... Wieso... Weshalb... Warum...
Alles zieht an uns vorbei wie ein heftiger Sturm, durch den wir uns wagen muessen. Gemeinsam. Seite an Seite. So, wie wir es getan haben und so, wie wir es hatten tun wollten bevor andere Umstaende uns zwangen, andere Wege zu gehen.
Schliesslich greift sie zu ihrer Tasse Tee. Aus der Tasse, die sie die letzten sieben Monate immer benutzt hat, wenn sie hier bei uns war. Sie trinkt einen tiefen Schluck und sieht mich an. Fragend. Und wissend zugleich. Das ist der Moment, in dem ich weiss, dass Stuerme ueber einen hinwegrauschen koennen, ohne schlimme Verwuestung zu hinterlassen.
Als sie ihren Wagen aus meiner Einfahrt faehrt bin ich froh und erleichtert. Und ich weiss, dass ich nun einen echten Freund gewonnen habe.
Verfasst um 22:27 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Der Winter lässt und lässt Missouri nicht los. Es schneit und schneit und schneit. Alles ist weiß und ich dachte, ich lass Euch an der Schneepracht mit einer kleinen Fotoreise teilhaben.
Dieser kleine gefiederte Freund ist ein American Cardinal. Ds männliche Exemplar von Ihnen und er kommt mit Frau Cardinal fast täglich an unserem Vogelhäuschen vespern. Da darf man ihn dann auch mal schnell ablichten.
Dass er nicht der einzige gefiederte Freund in unserem heiß begehrten Katzenkino ist zeigen diese Spuren im Schnee.
Unsere Auffahrt. Schneebedeckt mit 8 Inch Schnee.
Und die müssen da schnellstmöglich weg. Mit allen zur Verfügung stehenden Geräten. Auch einem Schneeschipper. Aber den benutzt natürlich der Mann im Hause M.
Eine Liebeserklärung des Winters. Oder im Winter. Wie man es mag. Eisige Herzchen eben.
Und dieser putzige Geselle war mein Versuch, seit Jahren mal wieder einen Schneemann zu bauen. Mit dem Pulverschnee hier aber fast ein Ding der Unmöglichkeit und so wurde er nur ganz klein. Leider ist er zugleich auch mein Sorgenkind. Er ist nämlich gestohlen worden, wie einige von Euch vielleicht schon auf Facebook gelesen haben.
Heute Nacht soll es -20°C geben. Wir frieren jetzt schon ein bisschen und werden mal lieber noch eine Decke mehr mit ins Schlafzimmer nehmen. Brrrr.
Verfasst um 18:54 Uhr in Ce sont les Etats Unis | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)