Verfasst um 11:42 Uhr in Créative, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Oder: Aus der Kategorie Autschn. Das jedenfalls gehoert definitiv zu meiner Woche 6/2012 fuer Kattas Selbstportraitchallenge.
Woche 7 schlummert noch auf dem Fotoapperat und wird daher im Laufe der Woche nachgereicht. Hach ja...ich haenge...aber erwaehnte ich bereits das um mich herum herrschende Chaos? Ja? Na dann wisst ihr ja Bescheid. Ich bin das Maedchen hinter den Kisten. Gnaaaa.
Verfasst um 12:24 Uhr in Project 365, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Im Moment herrscht hier Chaos. An allen Fronten. Ich bin muede und ich wuensche mir gerade nichts sehnlicher als einfach mal eine Nacht durchzuschlafen. Ganz allein in meinem Bett. Stattdessen listet mein Hirn Tag und Nacht all die Dinge auf, die ich nicht vergessen darf. Und wir fuellen wieder die beruehmten Listen aus und packen das unbegleitete Fluggepaeck.
Trotzdem noch schnell ein Layout aus dem Jumpstart. Dies ist Nummer 8. Ein Lift von Rahel (SwissgirlDesigns).
Ich stuerze mich weiter an die Listen und Dinge, die erledigt werden wollen. Hat nicht irgendwer mal gesagt, dass dreimal Umziehen schlimmer sei als einmal Abrrennen? Nur fuer die Statistik: Dies ist mein Umzug Nummer 11...
Verfasst um 22:08 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Créative, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Ich stehe im Regen und blicke die Haeuserfont hinauf. Irgendwo dort oben hinter all den beleuchteten Fenstern ist mein Zuhause.
Aber ich sehe gerade nur Fenster, an denen das Wasser ebenso abperlt wie an meiner Wange. Regen. Warum regnte es eigentlich immer in solchen Situationen? Das Drehbuch meines Lebens schreibt oft seltsame Szenen...
Dort hinter der regennassen Scheibe bewegt sich etwas im Licht meiner Schreibtischlampe. Es waere so einfach, die Tuer aufzuschliesen. Den Regen abzuschuetteln und wieder in dieses Leben zurueckzuschuepfen. In die bequeme, heimelige Welt nach der es hier unten, im nassen dunklen Regen gerade aussieht.
Doch ich weiss, wie es morgen frueh in den ersten Sonnenstrahlen aussehen wird. Der heimelige Glanz weicht dem Grau. Dem Schwarz der Nacht folgt die unreine weisse Weste.
Wut.
Ausraster.
Alkohol.
Schreie.
All das hat Flecken hinterlassen. Nicht nur auf der Weste des Zusammenlebens. Auch auf meiner Seele.
Und so fluechte ich. Allabendlich.In die Witterungen der beginnenden Nacht. Hinauf. Hinauf. Hinauf. Hinauf auf meinen Berg. Positionswechsel. Ein anderer Blick auf die Stadt und auf die Situation, in der ich mich gerade befinde.
Dort sitze ich. Auf einer Bank. Die Stadt zu meinen Fuessen. Und immer nur dieses eine Lied im Ohr. Wieder und wieder und wieder. Dauerschleifender wiederkehrender Worte begleitet von Rhythmus. Worte, die in meinem Kopf Mantra vorgeben.
So auch heute. Im Regen. Hier. Jetzt.
Man kann sich an einen gewissen Grad innerer Traurigkeit gewoehnen. Das habe ich. Aber Traurigkeit ist kein leidenschaftlicher Lebensbegleiter. Traurigkeit laehmt. Bleiern. Wie ein Klotz am Bein. Und so fuehlt es sich an. Diese Fluchten in die Nacht. Dieses Leben hinter den Scheiben.
Ich atme ein. Ich hoere das Lied in meinem Kopf. Ich sehe hinauf. Ich brueste mich fuer einen letzten Kampf.
Und so klingel ich an meiner eigenen Haustuer. Warte. Hoere das Mantra, waehrend ich am Auti lehne. Zusehe, wie es beladen wird. Wiederhole das Mantra. Rhythmisch. Immer wieder. Als ich in das Auto einsteige. Als ich den Motor anlasse. Fuehle die Toene in mir, wie sie an mir kleben wie meine regennasse Jeans.
Kaempfe!
Entfliehe der Trauer!
Entfliehe deiner eigenen Seele.
Und waehrend ich mich innerlich wappne unterstuetzt vom rhythmischen Geraeusch der Scheibenwischer spreche ich die magischen drei Worte.
Es.
Ist.
Aus.
In diesem Moment hoert das stakkatoartige Mantra in meinem Kopf auf. Es ist ruhig. Endlich! Die Verbindung ist getrennt. Und auf dem Sitz neben mir sitzt nur noch jemand, den ich mal gekannt habe. Ein Fremder. Das, was er eigentlich immer gewesen ist. Fuer mich. Fuer meine Seele. Und eine schmerzende Wunde beginnt sich langsam zu schliessen.
Bis sie verheilen kann wird es noch viele unschoene Monate dauern. Monate mit Achterbahnen voller Mitleid uns Hass. Mit gestohlener Post, naechtlichen Anrufen, betrunkenen Drohungen, Randale in meinem Hausflur, Angst vor durchgeschnittenen Bremskabeln, Aenderung meiner Identitaet, Panik vor Verfolgungen.
Immer wieder werde ich das Lied hoeren. Mutspender in schlimmen Sitautionen. Kraftgeber in langen Naechten. Schlafgefluester in den schwaerzesten Momenten der Nacht. Mantra meines Kopfes. Mantra meines Herzens. Nur eine Person, die ich einmal gekannt habe.
Heute, fast zehn Jahre danach, hat all das eine Narbe hinterlassen, die nur noch manchmal schmerzt. Das Lied von damals, das Mantra, habe ich nie wieder gehoert.
Verfasst um 09:38 Uhr in Il y a était une fois | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Als ich das dritte Layout der Scrapperin Mommy2Tate beim Jumpstarts des SBTs anklickte und sich das Layout auf meinem Bildschirm abbildete war mir sofort klar, welche Bilder ich hier verwenden wuerde. Und so ging dieser Lift auch wirklich schnell von der Hand. Aber das tut es ja immer, wenn ich seine Bilder in der Hand habe.
Heute Nachmittag muss ich mit meinem Fuss zu einem Check-Up. Dort wird sich dann auch klaeren, ob ich mit der Wunde ins Wasser oder an den Strand darf. Drueckt mir die Daumen. Sonst sitz ich in der Karibik und kann mir alles nur von der Ferne aus ansehen. Das waere ja auch doof...
Verfasst um 08:10 Uhr in Créative | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)
Sonntag. Was fuer ein herrlicher Tag. Familientag.
Wir spielen mit Little L.. Lassen uns von seiner Lebensfreude anstecken und lachen laut um die Wette. Wir setzen das gesamte Badezimmer unter Wasser als wir ihn baden. Aber was macht so eine Lache auf dem Fussboden schon, wenn das Kind vor Freude mit den Armen und Beinen strampelt und so begeistert jauchzt, dass es kein Halten mehr gibt? Eben!
Und so sehen wir die Welt mit Kinderaugen...
Um so mehr kann man sich freuen, wenn wieder Kinder geboren werden. Oder auf dem Weg sind. Und so soll es fuer einen besonderen Anlass auch eine besondere Karte sein.
Jetzt duese ich an den Naehtisch. Aber die kommenden Jumpstartlayouts warten bereits auf das Abfotografieren...
Verfasst um 23:09 Uhr in Créative, Histoires de couples, Le petit prince, Project 365 | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Der Klassiker unter den Touristenfotos, wenn man denn mal in Washington DC ist, ist definitiv der vor dem Weissen Haus. Sehr viel naeher kommt man auch gar nicht heran an die bescheidene Behausung des Herrn Praesidenten. Wohl aber kann man durchaus bessere Fotos von ebenjener schiessen...dann allerdings nicht am langen Arm und schon gar nicht mit den beiden besten Nasen aus dem Hause Moi davor.
Nun ja- wenn man genau hinsieht, dann kann man so ein kleines bisschen Weisses Haus erkennen. Und wenn nicht, dann stelle man es sich bitte einfach zwischen uns in seiner vollen Pracht vor.
Dies ist uebrigens Layout Nummer 7 des Jumpstarts des SBTs - im Original von der Scrapperin Christine Robl.
Verfasst um 23:57 Uhr in Créative | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
{Dieser Moment. Ein freitaegliches Ritual. Ein einziges Foto. Keine Worte dazu. Ein eingefangener Moment der vergangenen Woche. Zuerst gesehen bei und inspiriert von SouleMama}
Verfasst um 16:36 Uhr in Histoires de couples, Le petit prince, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Ich erwaehnte es ja bereits anfangs des Monats. Diesen Monat stelle ich mich meinem Scrapzimmer. Es muss verpackt werden. Und wer je umgezogen ist, der weiss, welches Verhaeltnis ein durchschnittliecher Packer beim Umzug zu Papier hat. Ich sage da nur Stopfmaterial...
Also habe ich beschlossen, mein Papier eigenhaendig in Kisten zu betten in Kartons zu verfrachten. In extra dafuer gehortete aufgehobene Pappkartons, um genau zu sein. So wie jene, in denen allmonatlich mein Studio Calico Kit geliefert wird. Soweit also der Plan. Nun sitze ich gerade an der Durchfuehrung. Und was soll ich sagen?
Ich. Bin. Ein. Alter. Hase.
Je tiefer ich in die Hemisphaeren meiner Papierbox vordringe, um so bewusster wird mir das. Denn: Ich habe sie nicht mehr alle. All die 'Einstiegsdrogen', mit denen die Senioren unter den Scrappern angefangen haben. Ich habe sie, die Papiere der laengst untergegangenen Scrapimperien (das gute alte Chatterbox Papier, Scenic Route mit dem Klassiker aller Ledgerpapiere) und ja, auch mein erstes, je erworbenes Blatt Papier wartet noch unangeschnitten in meiner Kiste.
Ja, ich weiss, ich neige zum Sammeln und Lieben der Schaetze. Und ich weiss, dass ich mehr Papier besitze, als ich je in meinem Leben sinnvoll verbrauchen kann. Von dem Gegenwert dessen, was ich besitze kaufen andere Menschen Kleinwagen...
Alles bekannt!
Und ja, ich hoere, die Kritiker unter Euch, die mich nur belaecheln wie eine arme Irre. Ich hoere Eure Stimmen, dass nicht ein Zuviel sondern nur ein Zuwenig kreativ macht. Dass es Wahnsinn ist, was ich hier betreibe. Dass ich Loslassen muesse. Pfffffffft. Ich kenne das. Ich weiss um Eure Meinung darueber. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Sondern einfach nur um eine kleine Zeitreise.
Fuer die alten Hasen unter Euch...
Diese Bloecke von K&Co.hatte doch irgendiwe jeder. Es gab noch einen anderen, von Tim Coffee (den hat es im Laufe der Zeit wohl verrissen). Spaeter fand man die Papiere dann oft in Geburtstagswichteleien...
Chatterbox. Musste auch irgendwie sein. Warum habe ich die eigentlich noch? Die passen doch so gar nicht zu meinem Stil. Vielleicht, weil ich mal eine Karte draus machen wollte. Hmmmm.
Ach ja, als Crate noch Papier machte, wie dieses hier... Man, die habe sich vielleicht weiterentwickelt.
Um die Firma tut es mir ja irgendwie noch immer leid. Vielleicht streichel ich deshalb noch immer? Man koennte es auch als eventuell wertsteigernde Sache ansehen. Geldanlage sozusagen.
Und das ist es, das Prachtstueck. Mein erstes, kaeuflich erworbenes Papier. Ich hatte gleich mehrere Boegen davon. Falls es also einem bekannt vorkommt - ich habe schonmal ein Layout draus gepuzzelt. Und offensichtlich hatte ich schon immer einen Hang zu wildem Papier.
Ich tauche jetzt wieder ein in die Papierkiste. Wenn ich wieder auftauche zeige ich den naechsten Jumpstartlift. Getreu dem Motto nach dem Papier ist vor dem Papier. Irgendwie muss der Stapel ja kleiner werden.
Verfasst um 21:00 Uhr in Boute de bois, Créative, L'humeur songeuse, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)
Hach, was man so alles an Schaetzen in den Schubladen hat merkt man erst, wenn man diese einige Zeit nicht angefasst hat. Ich schwelge. In Papier. In Embellishments. In allerlei Krimskrams, der sich in der Zeit so angehaeuft hat. Herrlich.
Ich arbeite mich also nachtraeglich und mit viel Freude aber wenig Druck durch den Jumpstart des SBTs. Heute mit Layout Nummer 4 von Calla. Inklusive der Nutzung eines alten Studio Calico Kits und einem Foto vom vorletzten Jahr. Geht doch...
Journaling liest sich: 'Ueberzeuge ihn- mich hast du auf deiner Seite!' habe ich dem huebschen Siamkater zugefluestert. Oh ja. Das hat er! Er hat alle Register gezogen und er hat ihn ueberzeugt. *purrrr*
Verfasst um 22:33 Uhr in Ce sont les Etats Unis, Créative, Miss Mimi, Vie quotidienne | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack (0)